YOGA & RUNNING

Ein harmonisches Duo

Auf den ersten Blick können Yoga und Laufen unterschiedlicher nicht sein. Aber bekanntlicherweise ziehen sich Gegensätze ja an. Die geradlinige und einseitige Laufbewegung kann auf Dauer bestimmte Muskelpartien verkürzen und ungünstige Gelenkstellungen verursachen. Gutes und gesundes Laufen ist mit Laufen allein nicht getan. Da gehört viel mehr dazu: ein stabiler Rumpf, starke Arme und Beine und die Fähigkeit Muskeln und Gelenke durch Beweglichkeit optimal einzusetzen. Yoga und Laufsport geben auf den zweiten Blick ein wahres Traumpaar ab. Stabilisation durch kraftvolle Asanas und Mobilität durch dehnende und öffnende Körperstellungen geben Läufern einen optimalen Ausgleich und damit eine gesunde Voraussetzung für nachhaltiges Lauftraining. Mit diesen Benefit wappnen sich Läufer vor Verletzungen, Gelenk- und Rückenbeschwerden.

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Yoga mit den Asics Frontrunnern

Neben den physischen Vorteilen ist aber auch der Aspekt der Achtsamkeit, Ruhe und Gelassenheit von Bedeutung. Im Laufen steht oft Tempo und Durchhaltevermögen im Vordergrund, da vergisst man schon mal schnell eine Stufe herunter zuschalten. Auf der Yogamatte ankommen, sich auf den Körper und die Atmung zu fokusieren und dabei Ruhe und Leichtigkeit finden kann einen wunderbaren Effekt für das Training, den Alltag und den Umgang mit sich selbst bewirken.

Yoga @ ASICS HEADQUARTER

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Laufen & Yoga sind meine Leidenschaft. Ich habe erkannt wie wertvoll Yoga für uns Läufer sein kann, wenn wir es regelmäßig in unseren Trainingplan integrieren. Wir wissen es alle, nur bleibt das Alternativtraining um Stabilisation und Beweglichkeit oft auf der Strecke. Ein bisschen dehnen nach dem Training reicht leider nicht aus, die Muskeln und Gelenke verdienen viel mehr als das: nämlich ein ausführliches Programm. Nicht nur Beweglichkeit, auch das kraftvolle Zusammenspiel der Muskelketten und insbesondere die Stärke der Rumpfmuskulatur wird beim Yoga gefördert. DIE Basis für eine aufrechte Haltung, einen optimierten Laufstil und somit für einen gesunden und leistungsfähigen Körper.

Als Läuferin weiß ich wie gern man sich vor Beweglichkeit- und Stabitraining drückt. Es ist mühsam, zeitaufwendig und macht zuerst längst nicht so viel Spaß wie das Laufen. Aber mit ein wenig Geduld erkennt man schnell die Benefits, die Bewegungen werden geschmeidiger und die Fortschritte immer besser.

Ich freue mich besonders Läufer unterrichten zu dürfen, wie hier im Headquarter von ASICS Deutschland. Knapp 25 Sportler aus dem ASICS Frontrunner Team und ASICS Training Squad haben sich auf die Erfahrung eingelassen. Zuerst noch skeptisch, aber schnell überzeugt von den Benefits haben sich alle Teilnehmern auf das "Experiment" eingelassen und mit dem besten Feedack die Matte verlassen: "Es hat ja richtig Spaß gemacht"!

Blogeintrag von Sandra // 01.02.2016

Trailrunning auf Mallorca

Kurz vor Weihnachten 2015 ging es mit den ASICS Frontrunnern nach Mallorca. Meine erste Trailrunning-Reise. Es war ein Fest, von Anfang bis Ende. Vier Tage über Stock und Stein, die Berge hinauf und an der traumhaften Küste entlang. Am dritten Tag stand die Königsetappe an: 32km und 1600 Höhenmeter hinauf. Auf dem Gipfel war es Zeit für ein bisschen Yoga. Mit der Balance war es da oben gar nicht mehr so einfach, aber wir standen noch stark und sicher wie ein Baum.

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Nach einem langen Tag kamen wir abends erschöpft aber glücklich im Apartment an. Statt direkt auf`s Sofa zu sinken gab es vor Sonnenuntergang auf der Dachterasse mit traumaftem Ausblick noch eine kurze Yoga Session. Das fühlte sich erst mal gar nicht so geschmeidig an, die Muskeln verkürzt und der Rücken steif wie ein Brett. Da kamen die Fingerspitzen erst mal nur noch bis zum Schienbein. Das kann schon mal sehr mühselig sein, aber gerade dann umso wichtiger die Bewegung nicht zu vernachlässigen. Einige wenige Asanas reichen völlig aus, um die Hüfte wieder zu öffnen, die Wirbelsäule geschmeidig zu bekommen und vor allem die Hamstrings und die Hüftbeuger zu strecken. Und am Ende lagen auch die Handflächen wieder auf dem Boden. Am nächsten Morgen ging es dann ohne große Muskelschmerzen wieder hoch hinaus.

Blogeintrag von Sandra // 01.02.2016

After Running Yoga

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Es muss nicht immer gleich die ganze Yogastunde sein. Ein paar ausgewählte Körperübungen (Asanas) nach dem Laufen reichen manchmal schon aus um der Hüfte, den Schulter und der Wirbelsäule etwas Gutes zu tun. Probiert es aus, es fühlt sich sehr gut an!

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1. Downward Facing Dog

Streckt den Rücken & öffnet die Hamstrings (hintere Oberschenkel-) und die Wadenmuskulatur

2. Puppy Pose

Öffnet die Brust- und Schluterpartie, angenehme Gegenposition zum "runden Rücken"/"hängenden Schulterm"

3. Lizard Pose

Öffnet die Hüfte und gibt den Hamstrings eine angenehme Dehnung. Richtet man den Oberkörper auf und legt das hintere Knie zum Boden, bekommt der Hüftbeuger seinen verdienten Stretch.

Die Positionen 30 Sekunden (Lizard Pose pro Seite) halten und tief atmen!

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